Kleine Hunderassen: 20 Rassen mit Größe, Charakter und ehrlichen Nachteilen

Als kleine Hunderassen gelten hier Rassen, die laut FCI-Standard unter 10 Kilogramm wiegen oder, wo der Standard kein Gewicht nennt, höchstens 40 Zentimeter Schulterhöhe haben. Die bekanntesten sind Chihuahua, Malteser, Havaneser, Zwergpudel, Jack Russell Terrier und Zwergschnauzer. Klein heißt aber nicht automatisch leicht: Viele kleine Rassen sind Terrier, Wachhunde oder Jäger.

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Auf dieser Seite
  1. Welche Hunderassen sind klein?
  2. Welche Nachteile haben kleine Hunderassen?
  3. Welcher kleine Hund passt zu meinem Alltag?
  4. Sind kleine Hunde leichter zu halten als große?
  5. Was ist Qualzucht bei kleinen Hunderassen?
  6. Wie finde ich die passende kleine Rasse?

Welche Hunderassen sind klein?

Klein sind auf dieser Seite 20 Rassen, deren Standard ein Gewicht unter 10 Kilogramm oder eine Schulterhöhe bis 40 Zentimeter nennt. Am leichtesten ist der Chihuahua mit 1 bis 3 Kilogramm, am höchsten das Italienische Windspiel mit bis zu 38 Zentimetern.

Eine offizielle Grenze für „klein“ gibt es nicht. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI), der internationale Dachverband, zu dem auch der deutsche VDH gehört, ordnet Rassen nach ihrer ursprünglichen Aufgabe in zehn Gruppen, nicht nach Größe. Die Grenze von 10 Kilogramm ist deshalb eine eigene Festlegung. Sie ist dieselbe wie im Rassetest und im Ratgeber zu Familienhunden.

Zum Vergleich eine amtliche Grenze nach oben: In Nordrhein-Westfalen gilt ein Hund nach § 11 Landeshundegesetz als groß, wenn er ausgewachsen mindestens 40 Zentimeter Schulterhöhe oder mindestens 20 Kilogramm erreicht. Alle Rassen auf dieser Seite liegen darunter.

Die Größenangaben in der Tabelle stammen aus dem jeweiligen FCI-Standard. Ein Standard beschreibt den idealen Hund der Rasse, einzelne Hunde können darüber oder darunter liegen. Den Charakter haben wir aus dem Abschnitt „Verhalten und Charakter“ desselben Standards übernommen.

20 kleine Hunderassen: Größe und Charakter laut FCI-Standard
Rasse (FCI-Gruppe)Größe und Gewicht laut StandardCharakter laut Standard
Chihuahua (9)1 bis 3 kg, ideal 1,5 bis 2,5 kg; die Höhe zählt nichtlebhaft, wachsam, ruhelos, sehr mutig
Yorkshire Terrier (3)bis 3,2 kgaufmerksamer, intelligenter Zwergterrier, temperamentvoll und ausgeglichen
Malteser (9)3 bis 4 kg; Rüden 21 bis 25 cm, Hündinnen 20 bis 23 cmlebhaft, zärtlich, sehr entspannt und sehr intelligent
Zwergspitz (5)21 cm ± 3 cm, Gewicht passend zur Größeaufmerksam, lebhaft, sehr anhänglich, umgänglich, wachsam
Havaneser (9)23 bis 27 cmaufgeweckt, fröhlich, verspielt, liebt Kinder
Toypudel und Zwergpudel (9)Toy über 24 bis 28 cm, Zwerg über 28 bis 35 cmtreu, lernfreudig und gut zu erziehen
Bichon Frisé (9)25 bis 29 cm, etwa 5 kganpassungsfähig, umgänglich, nie nervös oder kläffend
Zwergpinscher (2)25 bis 30 cm, 4 bis 6 kglebhaft, temperamentvoll, selbstsicher und ausgeglichen
Jack Russell Terrier (3)25 bis 30 cm, etwa 5 bis 6 kglebhaft, wachsam, aktiv, kühn und furchtlos
Deutscher Kleinspitz (5)27 cm ± 3 cm, Gewicht passend zur Größeaufmerksam, sehr gelehrig, misstrauisch gegenüber Fremden, wachsam
Shih Tzu (9)höchstens 27 cm, 4,5 bis 8 kgintelligent, aktiv, aufmerksam, freundlich und unabhängig
West Highland White Terrier (3)etwa 28 cmaktiv, mutig, selbstbewusst, aber freundlich
Zwergschnauzer (2)30 bis 35 cm, etwa 4 bis 8 kgWesen wie der Schnauzer, im Format eines Kleinhundes
Italienisches Windspiel (10)32 bis 38 cm, höchstens 5 kglebhaft, anhänglich, fügsam
Shetland Sheepdog (1)ideal 37 cm (Rüden) und 35,5 cm (Hündinnen)aufmerksam, sanft, aktiv, zurückhaltend gegenüber Fremden
Border Terrier (3)Rüden 5,9 bis 7,1 kg, Hündinnen 5,1 bis 6,4 kgaktiv und zäh
Cavalier King Charles Spaniel (9)5,4 bis 8 kgfröhlich, freundlich, furchtlos, nicht nervös
Mops (9)ideal 6,3 bis 8,1 kgausgeglichen, fröhlich und lebhaft
Grenzfall: Französische Bulldogge (9)Rüden 9 bis 14 kg, Hündinnen 8 bis 13 kgkontaktfreudig, lebhaft, verspielt
Grenzfall: Zwerg- und Kaninchenteckel (4)nur Brustumfang: Zwergteckel über 30 bis 37 cm, Kaninchenteckel 25 bis 32 cmfreundlich, ausgeglichen, passionierter Jagdhund

Die Französische Bulldogge und die kleinen Teckel stehen als Grenzfälle in der Liste, weil viele sie als kleine Hunde kennen. Die Bulldogge liegt laut Standard meist über 10 Kilogramm. Beim Teckel misst der Standard nur den Brustumfang, nicht Gewicht oder Höhe.

Welche Nachteile haben kleine Hunderassen?

Jede kleine Rasse hat einen Haken, und den solltest du vorher kennen. Bei den Terriern ist es meist der Jagdtrieb, bei Spitzen das Melden, bei langhaarigen Rassen die Fellpflege und bei kurznasigen Rassen die Atmung.

Die Spalte zur Bewegung ist unsere Einschätzung aus der ursprünglichen Aufgabe der Rasse. Die Angaben zum Fell stammen aus dem Standard. Gesundheitliche Nachteile nennen wir nur, wo eine Studie oder ein tierärztliches Merkblatt sie belegt.

Bewegung, Fellpflege und ehrliche Nachteile je Rasse
RasseBewegung (Einschätzung)Fell laut StandardEhrlicher Nachteil
Chihuahuawenigkurz oder langsehr zart, bei kleinen Kindern leicht verletzt; Kniescheibe springt häufiger heraus (Studie unten)
Yorkshire Terriermittellang, glatt, seidigtägliche Fellpflege; Kniescheibe springt häufiger heraus
Malteserweniglang, glatt, bis zum Bodenaufwendige Fellpflege oder regelmäßiges Kürzen
Zwergspitzmitteldoppelt mit dichter Unterwollemeldet viel; in der Studie die Rasse mit den meisten Kniescheiben-Problemen
Havaneserwenigsehr lang, 12 bis 18 cmsehr langes Fell, das regelmäßig gebürstet werden muss
Toypudel und Zwergpudelmitteldicht, wollig, gelocktdichtes Lockenfell braucht regelmäßige Pflege
Bichon Friséwenigreichlich, in Korkenzieherlockenregelmäßige Fellpflege; Kniescheibe springt häufiger heraus
Zwergpinschermittelkurz und dichttemperamentvoll, braucht früh klare Regeln
Jack Russell Terriervielglatt, rau oder stichelhaarigstarker Jagdtrieb, viel Energie, Freilauf oft schwierig
Deutscher Kleinspitzmitteldoppelt mit dichter Unterwollewachsam und misstrauisch gegenüber Fremden, meldet viel
Shih Tzuweniglang und dichttägliche Fellpflege, eigenständig
West Highland White Terriermitteldoppelt, hartes DeckhaarTerrier mit eigenem Kopf; Kniescheibe springt häufiger heraus
Zwergschnauzermitteldrahtig hart mit Unterwolledrahtiges Fell braucht regelmäßige Pflege
Italienisches Windspielmittelkurz, fein, seidigSichtjäger, rennt allem hinterher, was wegläuft; sehr zart
Shetland Sheepdogvieldoppelt, lang, mit MähneHütehund mit viel Bedarf an Kopfarbeit, viel Fell
Border Terriervielhart und dichtJagdterrier mit ausgeprägtem Jagdtrieb
Cavalier King Charles Spanielweniglang, seidigkurzer Kopf mit belegten Gesundheitsrisiken (siehe Qualzucht)
MopswenigkurzAtemnot durch die kurze Nase, verträgt Wärme schlecht (siehe Qualzucht)
Französische BulldoggewenigkurzAtemnot, Wirbelsäulenprobleme, deutlich kürzere Lebenserwartung (siehe Qualzucht)
Zwerg- und Kaninchenteckelvielkurz, rau oder langpassionierter Jagdhund, eigenständig

Das Herausspringen der Kniescheibe heißt in der Tiermedizin Patellaluxation. Eine Studie des Royal Veterinary College um Dan O'Neill (2016) mit über 210.000 Hunden in englischen Tierarztpraxen fand sie bei 1,3 Prozent aller Hunde. Beim Zwergspitz waren es 6,5 Prozent, beim Yorkshire Terrier 5,4 und beim Chihuahua 4,9 Prozent, bei Mischlingen 1,2 Prozent.

Ein erhöhtes Risiko gegenüber Mischlingen fand die Studie außerdem bei Französischer Bulldogge, Mops, Bichon, Cavalier King Charles Spaniel, West Highland White Terrier und Jack Russell Terrier. Hunde, die leichter waren als der Durchschnitt ihrer Rasse, waren häufiger betroffen. Das ist ein Grund mehr, nicht nach dem kleinsten Welpen zu suchen.

Langhaariger Chihuahua sitzt auf einem Holzpodest vor einem braunen Hintergrund

Welcher kleine Hund passt zu meinem Alltag?

Für Anfänger, Familien und die Stadtwohnung passen am ehesten ruhige Begleithunde wie Bichon Frisé, Havaneser, Malteser oder Zwergpudel. Wer viel draußen ist und Erfahrung mitbringt, ist mit einem Terrier oder einem Shetland Sheepdog besser beraten. Die Tabelle ist eine grobe Richtung, der einzelne Hund kann davon abweichen.

Kleine Hunderassen nach Alltag (eigene Einordnung)
Dein AlltagEher passendEher schwierigMehr dazu
Stadtwohnung, Nachbarn hören mitBichon Frisé, Malteser, Cavalier King Charles SpanielZwergspitz und Kleinspitz, die laut Standard wachsam sindHund alleine lassen
Erster eigener HundBichon Frisé, Malteser, Zwergpudel, HavaneserJack Russell Terrier, Border Terrier, TeckelAnfängerhunde
Kleine Kinder im Hauseher etwas robustere Rassen wie Zwergpudel oder Bichon Frisésehr zarte Rassen wie Chihuahua, Yorkshire Terrier, Italienisches WindspielFamilienhunde
Allergie im HaushaltRassen mit Locken- oder Wollhaar, etwa Pudel und Bichon FriséSpitze und Sheltie mit dichter UnterwolleHunde, die nicht haaren
Viel Bewegung, Wandern, HundesportJack Russell Terrier, Border Terrier, Shetland Sheepdog, ZwergpudelMops und Französische Bulldogge wegen der AtmungDenkspiele für Hunde

Bei einer Allergie hilft keine Liste allein. Ob du mit einem bestimmten Hund zurechtkommst, zeigt sich erst, wenn du mehrmals Zeit mit genau diesem Hund verbringst. Lass die Allergie vorher ärztlich abklären.

West-Highland-White-Terrier-Welpe liegt auf dem Schoß eines Menschen im Abendlicht

Sind kleine Hunde leichter zu halten als große?

Nur in manchen Punkten. Ein kleiner Hund ist leichter zu tragen, passt in kleinere Autos und Wohnungen und kostet weniger Futter. Erziehen musst du ihn genauso wie einen großen Hund. Viele kleine Rassen wurden für die Jagd auf Raubwild und Ratten, zum Wachen oder zum Hüten gezüchtet, und diese Anlagen sind in einem kleinen Körper genauso da.

Lass einem kleinen Hund deshalb nicht mehr durchgehen als einem großen. Ein Chihuahua, der an der Leine zieht oder Besuch anbellt, stört andere weniger als ein Schäferhund. Für den Hund selbst ist es dasselbe Problem. Plane für einen kleinen Welpen dieselben Übungen ein wie für jeden anderen, vom Welpen-Wochenplan bis zur Stubenreinheit.

  • Leichter: tragen, Auto, Platzbedarf, Futtermenge, an der Leine halten.
  • Gleich: Erziehung, Zeit für Spaziergänge, Alleinbleiben üben, Tierarztbesuche.
  • Manchmal schwerer: Fellpflege bei Langhaarrassen, Jagdtrieb bei Terriern, Melden bei Spitzen, Verletzungsgefahr bei sehr zarten Hunden.

Was ist Qualzucht bei kleinen Hunderassen?

Qualzucht heißt: Ein Tier wird so gezüchtet, dass es erblich bedingt Schmerzen, Leiden oder Schäden hat. Das verbietet § 11b des Tierschutzgesetzes. Bei kleinen Hunden geht es vor allem um zwei Merkmale, die die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) in ihrem Merkblatt Nr. 141 als Qualzuchtmerkmale aufführt: extrem kurze Köpfe und Verzwergung.

Kurze Nase: Mops, Französische Bulldogge, Cavalier

Rassen mit kurzem, rundem Kopf heißen brachyzephal. Die TVT zählt dazu unter anderem Mops, Französische Bulldogge und Cavalier King Charles Spaniel. Durch die gestauchte Schnauze sind Nasenlöcher und Atemwege oft verengt. Viele dieser Hunde atmen schon in Ruhe röchelnd oder schnarchend, was oft als lustig missverstanden wird. Bei Wärme und Anstrengung überhitzen sie leicht.

Das spiegelt sich in der Lebenserwartung. Eine Auswertung von Dogs Trust mit über 584.000 Hunden in Großbritannien (McMillan und andere, 2024) ermittelte für die Französische Bulldogge ein mittleres Sterbealter von 9,8 Jahren und für den Mops von 11,6 Jahren. Kleine Rassen insgesamt kamen auf 12,7 Jahre, Border Terrier auf 14,2 und Zwergteckel auf 14,0 Jahre.

Zu klein: Hunde unter dem Standard

Verzwergung, also die Zucht auf immer kleinere Hunde, nennt die TVT als Ursache für Probleme am Bewegungsapparat. In der Schweiz ist die Zucht von Zwerghunden unter 1.500 Gramm verboten. Der FCI-Standard disqualifiziert Chihuahuas unter einem Kilogramm. Angebote wie „Teacup“ oder „Mini“ bei Rassen, die schon klein sind, solltest du deshalb meiden.

Das heißt nicht, dass jeder Mops oder jeder Chihuahua krank ist. Wenn du dich für eine dieser Rassen entscheidest, frag nach den Untersuchungen der Elterntiere, schau dir an, wie die Eltern atmen, und lies vorher, woran du seriöse Züchter erkennst. Im Tierschutz warten auch kleine Hunde auf ein Zuhause, mehr dazu im Ratgeber Hund aus dem Tierschutz.

Wie finde ich die passende kleine Rasse?

Fang bei deinem Alltag an, nicht bei der Rasse. Wie viel Zeit hast du für Spaziergänge, wie lange ist der Hund allein, wohnen Kinder im Haus, und wie viel Fellpflege willst du übernehmen? Erst danach lohnt der Blick in die Tabellen oben.

  1. Mach den Rassetest und wähle bei der Größe „klein“. Du bekommst zwei bis drei Rassegruppen mit Beispielrassen dieser Größe. Einen ersten Teil siehst du sofort, den vollständigen Plan schaltest du mit Vorname und E-Mail-Adresse frei.
  2. Lies zu den vorgeschlagenen Rassen den FCI-Standard. Er ist kostenlos auf fci.be zu finden und sagt viel über die ursprüngliche Aufgabe.
  3. Triff Hunde dieser Rasse und ihre Halter, am besten mehrmals und auch draußen.
  4. Prüf, ob ein erwachsener Hund aus dem Tierheim in Frage kommt. Bei ihm siehst du den Charakter schon.
  5. Bereite den Einzug vor, mit unserer Checkliste zur Erstausstattung.

Quellen

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Welche Hunderassen zählen zu den kleinen?

Eine offizielle Grenze gibt es nicht. Auf dieser Seite zählen Rassen, die laut FCI-Standard unter 10 Kilogramm wiegen oder höchstens 40 Zentimeter Schulterhöhe haben, zum Beispiel Chihuahua, Malteser, Havaneser, Zwergpudel, Jack Russell Terrier, Zwergschnauzer und West Highland White Terrier.

Was ist die kleinste Hunderasse?

Unter den 20 Rassen auf dieser Seite ist es der Chihuahua. Sein FCI-Standard nennt 1 bis 3 Kilogramm, ideal sind 1,5 bis 2,5 Kilogramm. Hunde unter einem Kilogramm werden laut Standard disqualifiziert.

Welcher kleine Hund ist für Anfänger geeignet?

Am ehesten ruhige Begleithunde wie Bichon Frisé, Malteser, Havaneser oder Zwergpudel. Sie wurden als Gesellschaftshunde gezüchtet. Terrier und kleine Jagdhunde wie Jack Russell Terrier oder Teckel sind für Anfänger eher anspruchsvoll. Entscheidend bleibt der einzelne Hund.

Welche kleinen Hunde passen zu Kindern?

Etwas robustere, gelassene kleine Hunde wie Zwergpudel oder Bichon Frisé. Sehr zarte Rassen wie Chihuahua, Yorkshire Terrier oder Italienisches Windspiel können sich verletzen, wenn kleine Kinder sie hochheben oder fallen lassen. Hund und Kleinkind nie unbeaufsichtigt lassen.

Welche kleinen Hunde bellen wenig?

Der FCI-Standard beschreibt den Bichon Frisé ausdrücklich als „nie nervös oder kläffend“. Der Standard der Deutschen Spitze nennt sie dagegen Wächter für Haus und Hof, der des Jack Russell Terriers beschreibt ihn als wachsam. Ob ein Hund viel bellt, hängt aber auch von Erziehung und Auslastung ab.

Welche kleinen Hunde haaren wenig?

Rassen mit Locken- oder Wollhaar wie Pudel und Bichon Frisé verlieren meist weniger Haare im Haus, brauchen dafür aber regelmäßige Fellpflege. Mehr dazu steht im Ratgeber zu Hunden, die nicht haaren.

Wie alt werden kleine Hunde?

In einer britischen Studie mit über 584.000 Hunden lag das mittlere Sterbealter kleiner Rassen bei 12,7 Jahren, bei großen bei 11,9 Jahren. Kurznasige Rassen lagen deutlich darunter, die Französische Bulldogge etwa bei 9,8 Jahren.

Sind kleine Hunde für die Wohnung geeignet?

Viele ja, weil sie wenig Platz brauchen. Achte aber auf das Melden: Spitze sind laut Standard Wächter für Haus und Hof und bellen oft, wenn sie etwas hören. Auch ein kleiner Hund braucht mehrmals täglich Spaziergänge.

Was ist Qualzucht bei kleinen Hunden?

Zucht auf Merkmale, die dem Hund Schmerzen, Leiden oder Schäden bringen. Bei kleinen Hunden betrifft das vor allem sehr kurze Nasen wie bei Mops und Französischer Bulldogge und die Zucht auf immer kleinere Hunde. § 11b des Tierschutzgesetzes verbietet Qualzucht.

Wann sollte ich mit meinem kleinen Hund zur Tierarztpraxis?

Atmet dein Hund schon in Ruhe hörbar schnarchend oder pfeifend, ist er bei leichter Anstrengung oder Wärme schnell außer Atem oder hüpft er immer wieder ein paar Schritte auf drei Beinen, lass ihn in der Tierarztpraxis untersuchen.